Rainer Beening / 9. Februar 2016

Warum gibt es Ebbe und Flut?


Ebbe und Flut, auch „Gezeiten“ genannt, entstehen durch die so genannte Gravitationskraft. So nennt man das, wenn sich „Sterne“ wie “Magneten” anziehen.

Bei unserem Phänomen der Gezeiten spielt die Anziehungskraft zwischen Erde und Mond und Erde und Sonne eine wichtige Rolle. Der Mond wirkt wie ein sehr starker Magnet auf die Erde und zieht somit das Wasser an. Wir alle wissen: die Erde dreht sich an einem Tag – also in 24 Stunden – einmal um sich selbst. Somit steht immer EIN Erdteil dem Mond am nächsten. Hier zieht er das Wasser an – an anderen Stellen wird es verdrängt.

Zwischen dem höchsten Wasserstand (= Flut) und dem niedrigsten Wasserstand (= Ebbe) liegen immer sechs Stunden. Das liegt daran, dass die Anziehungskraft des Mondes langsam schwächer wird, je weiter er sich von dem Erdteil entfernt.

Tipp: Wenn Sie mehr über die Gezeiten oder unser UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer erfahren wollen, besuchen Sie doch mal unser kompetentes Nationalparkhaus-Team im Schatthauser Weg 6 im Ortskern von Greetsiel: http://www.nationalparkhaus-wattenmeer.de/nationalpark-haus-greetsiel